Naudieth, Fritz. Der Trobador Guillem Magret. Halle a. S.: Verlag von Max Niemeyer, 1914.
223,006- Guilhem Magret
Kobla.
V.
Über das Handsehriftenverhältnis lässt sich nur sagen, dass v. 6 und 7 die bei den Hauptgruppen
erkennen lassen. Da F in dieser Cobla allgemein die besseren Lesarten bietet, ist anzunehmen, dass eine gemeinsame Quelle von JQT den Urtext hier verändert hat. Weitere Abteilungen innerhalb der Gruppe JQT ergeben sich nicht.
Metrische Form:
10a
b
b
a
a
c
c
d
d
Bei Maus verzeichnet unter Nr. 471, 3.
Gleiche Reimfolge, aber andere Reime haben:
Gr. 10 (Aimeric de Peguillan), 48; (Cavedoni: Memorie della R. Accademia di scienze, lettere e d’arti di Modena 2, S. 272); dieser Planch bezieht sich auf „die im November 1212 innerhalb weniger Tage verstorbenen Regenten von Verona, den Grafen Azzo VI. von Este und den Grafen Bonifacio di San Bonifacio.“ (Springer, Das altprovenzal. Klagelied, S. 65.)
Gr. 57 (Bernart d’Auriac). 4 (MW. 3, S. 169).
Gr. 167 (Gaucelm Faidit), 63 (MG. 104).
Gr. 451 (Uc Catola), 2 (Dejeanne, Marcabru, S. 219); die Verfasserschaft Uc Catolas hat Dejeanne, a. a. O., S. 219 erfolgreich bestritten.
Priorität für Guillem Magret nur gegenüber Bernart d’Auriac (s. Chabaneau, Biographies, S. 130, da weitere Lit.) gesichert.