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434a,023

Deutsch
A. Kolsen

I. Jetzt sollt ihr scharfsinnige, feine und schwere, aber auch leichte und einfache Worte und solche, die deutlich zu verstehen sind, und manchen schwierigen, reichen Reim hören gegen die ganz Schlechten voller Trug, die den Wert verschmähen, so dass Tüchtigkeit bei ihnen nie vorhanden war, weshalb ich, da ich doch « salzig » bin, mich ihnen gegenüber fortan rauh und feindlich zeigen werde.
 
II. Sobald ihr die Namen der Widerwärtigsten hören werdet, rücke ich (gegen diese) kampfartig vor (, um zu sehen), ob denn mein Acuindamen und sein vorher genanntes Thema sie nicht insofern zurechtweist, dass sie wenigstens EINmal im Jahre die Wahrheit sagen ; sie sind jedoch so schlecht und lieblos, so lügnerisch und verschroben, dass ein wahrhafter Mensch unter ihnen nicht weilen kann.
 
III. Aber was werdet ihr mir sagen ? Wird meine Zurechtweisung ihnen nützen, während sie MIR so schadet, dass Geselligkeit und Freigebigkeit infolge dessen (für mich) abnimmt ? Nein, denn der Trug betrügt sie. Soll ich also darüber nicht sprechen, was sie tun ? Jawohl, und was sie ferner tun werden ; denn Gott machte das gut, was er machen sollte ; für jeden der Lügner schuf er nämlich dreizehn Leute, die über sie reden.
 
IV. Wirst du nun, da es dir doch freisteht, die Namen der schlechten Geizigen nennen ? — Ja. — Wird, falls du sie geheim hältst, das Reden (über sie) unterbleiben ? — Keineswegs ; denn mit einer verweigerten Rede drücken die Beurteiler kein Urteil aus ! — So tun sie (sie schweigen), obwohl sie darin Schaden sehen ; aber tue ICH das ? Wenn dir jemand sagt : « Soll ich mich dir zugesellen ? » wirst du dich dann nicht vor den Schlechten hüten, nein ? — Doch ; was suchst du (aber) bei ihnen ?
 
V. Ihr werdet mich durchaus nicht dahin bringen, dass ich die hässlichen Dinge verschweige ; denn dies (das Nichtverschweigen) sagt demjenigen zu, dem Hoffest und Singen gefällt und für den Wert erhaben ist, dem edlen Infanten Peter, dem Gott soviel Verstand gegeben hat ; denn Unrecht ist bei ihm nicht in die Erscheinung getreten, und er zeigt sich als ehrenwerter Ritter ; ist er doch freimütig und gerecht.
 
VI. Wenn ich den Vizgrafen, der jetzt den Wert beschützt, fortan lobe, werden alle (mit Recht) sagen, dass ich ihn deshalb lobe, weil er so wacker ist und stets tat, was er musste, und auch darum, weil ich urtcilsfähig und kein Lügner bin.
 
VII. Sobrepretz, trotz vollkommenem Werte müsst ihr dennoch feindliche Urteile über euch ergehen lassen !

 

 

 

 

 

 

 

 

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